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Shorty, das wolfpack Hostel , Mönche, Russen und ein ungutes Ende

10 Tage Vietnam sind vorbei...seit unserem letzten Eintrag ist unfassbar viel passiert. Dieser Urlaub steht wirklich für Abenteuer pur. Nachdem wir morgen mit dem Flieger von Saigon nach phu quoc aufgebrochen waren kamen wir nach kurzem Steig und Sinkflug auch schon an. Voller Erwartungen gleich das tropenparadies zu betreten, was dann kam war allerdings etwas anderes. Die Temperaturen war wirklich tropisch und das Wetter auch ... Regen.. Okay das kann passieren macht nichts. Schnell finden wir heraus dass wir die einzigen Gäste in unserem Hotel sind und der Fahrstuhl eine tickende Zeitbombe. Den ersten Abend verbrachten wir auf dem nachtmarkt und haben wie immer köstlich gegessen. Danach haben wir uns noch diverse souvenirstände angeguckt.. Ihr merkt schon:absolut spannend! Am nächsten Tag liehen wir uns direkt Roller und bogen nach kurzer Strecke auf eine wenigbefahrene matsch und schotterpiste ab die nur wenige Meter neben dem Strand verlief und das für Kilometer. Es war ein wenig traurig zu sehen dass jegliche Ursprünglichkeit der Insel in den nächsten Jahren Einkaufszentren Golfplätzen und Ressorts der Luxusklasse weichen wird. Ein erstes Highlight ereilte uns nach gut einstündiger Fährt. Fischer versuchten verzweifelt ihr sinkendes Boot an Land zu ziehen. Sofort hielten wir an und sprangen ins Wasser und Taten unser bestes diesen Seelenverkäufer irgendwie an Land zu bugsieren. Hierbei waren gut und gerne 6-7 Männer und die halbe Familie des Armen Fischers beteiligt. Es war jedoch aussichtslos. Nach langem hin und her gab man auf. Ud der Fischer ergab sich in sein anscheinend finanzielles Desaster. Nach einiger Zeit der Weiterfahrt passierte dann das was nicht hätte passieren sollen. Der Schneider legt sich aufs Met mit seinem Roller. Eine Verkettung unglücklicher Umstände und Mängel von Verkehrsregeln. Einige Einheimische reagierten sehr schnell und waren mit Wasser verbänden und Desinfektionsmitteln zur Stelle. In diesem ganzen Trouble lernten wir einen irischen Holzfäller kennen der uns sofort einlud ihn zu seiner Bäckerei im nächsten Ort zu begleiten damit seine Frau mich verbinden kann. Gesagt getan. Faszinierend was man für interessante menschen und Geschichten kennenlernt durch die unmöglichsten Umstände. Die Wiedergeburt meiner Person wurde abends dann gehörig mit Whiskey Cola und Nfl auf unserem Zimmer zelebriert. Aj und Sunshine nutzten den nächsten Tag und erkundeten die Insel weiter während ich das Bett hütete. Am darauffolgenden Tag ging es in aller frühe zurück zum Flughafen Richtung Saigon ! Und auch hier wieder ein Beispiel wie faszinierend diese Art des Reisens ist. Nichtsahnend sitzt das Wolfsrudel zu Tisch bei Cola und Sandwich da nähert sich ein blasser Europäer und parliert in feinstem Deutsch ob noch Platz sei. Nachdem er unsere Gespräche kurze zeit belauscht hatte wurde er frech: ihr kommt aus dem Ruhrpott oder? Ajs frage: Watt hat uns verraten, war auch gleichzeitig die Antwort Schnell wurde der Beweis angetreten , dass die Welt zu klein geworden ist. Besagter weißer Mann war natürlich bei der Schmiere strich gendarme aus Düsseldorf und kannte sogar ja vom sehen und diverse Kollegen. In Saigon angekommen teilten wir uns das Taxi und bekamen wertvolle Infos für die weitere Reise. Der erste Gang wR wie immer der zu unserem vietnamesischen Travel Agent der nur unwesentlich wärmer war als der kochend heiße Asphalt der Stadt. Schnell Buchten wir unseren geplanten Trip mit dem nachtbus nach mui ne auf da lat noch um. Mit Händen und Füßen dauert es nur 3 Stunden eine einfache Busfahrt zu buchen. Nachdem das dann geschehen war hatten wir nur noch 7 Stunden totzuschlagen da unser Bus erst um Mitternacht die Stadt verließ. Was tut ein Wolfsrudel in so einem Fall? Richtig es geht auf die Hatz ...Bier und Bier sollte es sein. Wir kehrten in einem dezenten etablissement ein. Laute Musik Happy Hour Bier und Backpacker. Danke Anke Kurz darauf trafen wir auch den cop aus Düsseldorf wieder. Er heißt übrigens Shorty. Mit ihm und einigen anderen backpackern ließen wir den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen und besteigen den nachtbus. Mit shorty sind wir für den nächsten Abend im Hostel in Da Lat verabredet. Jetzt zur Busfahrt ! Also insgesamt ist so ein sleeping Bus eine sehr angenehme Geschichte. Das Bewerbungsgespräch mit dem Fahrer muss folgendermaßen abgelaufen sein: also Gas kenn ich und wo die Bremse ist weiß ich auch! Gut dann fährst du unseren Bus. Und so fuhr er auch. Vollgas und Vollbremsung wechselten sich ab gefolgt von bergaufüberholmövern die eigentlich gar nicht gut gehen konnten es aber irgendwie doch taten. Nach 6 Stunden wilder Fahrt durch den Dschungel kamen wir morgens im Gebirge von da lat an. Traumhaft. Wohlstand, Hohe Berge , tiefe Täler, und angenehme 20 grad. Nach kurzer Suche gelandeten wir in unserer Herberge. Das wolfpack Hostel !!! Passender Name denken wir und machen es uns gemütlich. Für Aj und Sunshine geht es quasi direkt weiter. Zum canyoning. 8 Stunden Action für 25$. Meine Wenigkeit verzichtet dankend und verbringt den Tag alleine. Zufälligerweise spricht mit ein so genannter Easy Rider an und nach kurzen Verhandlungen steht die Route und ich setze mich hinten auf seine 125 er honda Chopper. Der erste stop führt mich zu einem buddhistischen Kloster wo ich über eine Stunde Abspanne und mit Mönchen Reden kann. Eine wirklich tolle Erfahrung. Danach geht es querdurchs Gebirge bis auf 2400m über die wildesten Straßen und durch kleine Dörfer. Nächster Halt: Kaffee Plantage. 100g Affen kacke Kaffee nur. 20€... Ich nehme ein Wasser. Der nächste stop führt mich zum elephant Waterfall. Unfassbares Panorama. Leier kann ich über das iPad keine Fotos reinstellen. Der nächste und letzte und wohl beeindruckendste Moment war der halt an einem Tempel tief in den Bergen. Hier war ich völlig alleine mit meditierenden Buddhisten und einem unfassbaren Ausblick. Danach ging es schnell zurück nach da lat wo ich auf meine schlafenden Kumpels traf. Unser Hostel war das erste auf dieser Tour und es war Wahnsinn. 10 Bett Zimmer aber unfassbar sauber und ordentlich und Nationalitäten aller Herren Länder. Shorty kam dann auch endlich mit dem Bus aus Saigon und mit den anderen Bewohnern aßen wir dann in der Küche in großer runde auf dem Boden was der herbergsvater zubereitet hatte. Um7 Uhr am nächsten morgen ging es dann für uns weiter Richtung Küste in die Stadt nathrang. Es hieß die 4,5 ständige Fahrt sollte in einem sleeping Bus statt finden. Denkste. Setra Bus , sitzend, und 70er Jahre Musik rollten wir durch das Gebirge Richtung Küste. Der Ausblick war unfassbar und is nicht zu beschreiben. Kilometerlange Abschnitte auf denen es keine Menschen gab, Dschungel, Wasserfälle und Serpentinen . Etwas früher als erwartet kamen wir dann in nathrang an. Okay... Erstmal das Hotel suchen ..der freundliche Taxifahrer weiß wo es ist und nach 15 sekündiger Fahrt sind wir auch schon da. Um es mit den Worten von Kalle grabowski zu sagen: Watt? Da hätten wa die scheisse auch zu Fuß laufen können. Die ganze Stadt besteht aus russischen Touristen und touristischen Bauten. Gar nicht schön. Naja Schnell aufs Zimmer und ab an den Strand. Die Wellen sind der Hammer und eigentlich bräuchte man ein bodyboard oder ähnliches. Wie immer lernten wir auch hier neue Leute kennen und bekamen nützliche Tipps. Was dazu führte das wir mit einem Münchener paar ein Bier verköstigten. Später ging es auf die Roller und die Küstenstraße entlang. Es reiht sich Hotel an Hotel an Hotel die ganze Straße entlang parallel zum Strand und Boulevard. Wir haben einen Tipp erhalten...weg von den Russen und hin zu einem Einheimischen seafood Markt. Hier gab es Gambas und Fisch für uns. Interessant...die Viecher werden lebendig auf den grill geworfen. Was ein Spektakel. Jetzt muss es schnell gehen...wir sind mit anderen backpackern bei einer benachbarte verabredet. Also laufen wir los..20min den Strand entlang in die angebliche Richtung. Irgendwann kehren wir um und stellen fest ...die fucking Party is 10m von unserem Hotel mitten Strand. Sailing Club nathrang: desperados Night. Ein desperados kostet 100.000 Geld.. Wow 4 €.. Egal wir haben die Kohle...rein da. Es erwartete uns eine abgefahrene Party mit ohrenbetäubendes housemixes und coolen Leuten. Als ob der dj rer gewusst hätte wer gerade den Laden entert: Martin garrix: animals! Lets go. Der Abend sollte allerdings ein unschönes Ende nehmen. Während Sunshine und ich kurz für kleine Wölfe waren wartete Aj auf uns etwas abseits am Strand. Als wir wieder auf ja stießen war ja etwas leichter. Nämlich sein und unsere Kohle sowie sunshines iPhone. Der Bulle hat sich ausrauben lassen. Na gut der Alkohol in unseren köpfen rät uns dazu die Täter zu suchen. Immerhin sind wir die stärksten typen der Welt. Während wir ziellos auf der Straße umherirrten hörten wir vom Boulevard laute Schreie von Frauen und einen rasenden Roller. Ich hörte das als erstes und schaltete...hackengas Sprint parallel zum Strand dem Roller hinterher..die Typen mussten früher oder später auf die Straße zu uns abbiegen. Sunshine hinter mir hatte nun auch realisiert was los war und folgte mir im Sprint. Mein Plan mit Vollgas in den Roller der Diebe zu springen wenn sie meinen weg kreuzten wäre beinahe aufgegangen. Ein halber Meter hat gefehlt ... Scheisse...Sunshine kam kurz hinter mir zum stehen. Aj ähm lag einige hundert Meter hinter uns im Dreck...der Tölpel hat versucht in flip Flops zu sprinten. Na gut erstmal ab ins Hotel den Jungen versorgen und seine schürfenden desinfizieren. Insgesamt bleibt zu sagen...scheiß auf das Geld..Hauptsache aj ist nichts passiert. Sunshines iPhone löschen wir noch vom Hotel aus per iPad und hinterlassen den Typen eine freundliche Nachricht per SMS die einige unfeine Dinge über ihre Mütter beinhaltete. Heute bestand der Tag aus schlafen und wieder auf die Beine kommen. Aber eins ist klar....wir sind ganz tief im Backpacker Leben angekommen und jeder Tag ist ein neues Abenteuer und bis zum Abend können Dinge passieren an die man morgens beim aufstehen im Traum nicht gedacht hätte. Morgen Abend geht es per Nacht Bus nach hoi an. 12 Stunden...kein. Problem...wir kennen uns aus. Bis bald euer Wolfsrudel Rchtschreibfehler sind mir egal. Das is mir zuviel Arbeit danke

9.11.14 12:11, kommentieren

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Shorty, das wolfpack Hostel , Mönche, Russen und ein ungutes Ende

9.11.14 12:26, kommentieren