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Bus, Billiard, Motorrad, Hauptstadt und zum Abschluss Ha Long

Wieder ist eine Woche vergangen. Unsere Zeit in Vietnam geht dem Ende zu und Thailand wartet schon auf uns. Die vergangene Woche war sehr erlebnissreich. Unsere morgendliche Tour nach my son war ein ganz schöner Kraftakt.. Um 4:00 Uhr ging der Wecker und schon ging es mit dem minibus Richtung my son... Sind ja nur 2 Stunden Fahrt. Insgesamt war es eine sehr schöne und uralte tempelanlage die aus dem frühen 4. Jahrhundert stammt und von den Hindus erbaut wurde. Leider wurde der größte Teil dieser Anlage durch den Vietnamkrieg zerstört. Über diesen Ausflug bleibt nicht viel zu sagen außer das wir einen wunderschönen Sonnenaufgang genießen konnten im Schatten der Ruinen und mittags ein ordentliches Schläfchen halten mussten. Die Tage in hoi an verliefen recht unspektakulär , regnete es doch die meiste zeit. Am Freitag brachen wir dann auf nach Hue, die alte Kaiserstadt. Mit einem mehr als fragwürdigen Bus der beiderseits nach 10km seinen ersten Gang verlor und immer wieder halten musste, damit die Bremsen und der Motor mit einem Wasserschlauch gekühlt werden konnten. Nach 4 stündiger Fahrt erreichen wir Hue. Gott sei dank haben wir ein transportation Service vom Hotel. Der freundliche Vietnamese mit unserem Namen auf einem Blatt Papier wartet bereits an der Haltestelle. Wir steigen in das Taxi und 12 sek. Später steigen wir auch wieder aus. Das macht dann 2$ bitte. Und wieder der altbekannte Satz: da hätten wir auch zu Fuß laufen können. Nagut. Es ist mittlerweile 17 Uhr und es wird dunkel, wir beschließen einen kleinen Spaziergang entlang des Flusses zu machen und genießen die Atmosphäre des einheimischen Flohmarktes. Hier gibt es Schuhe für 1€ und Cola für 2€ .. Sehr merkwürdig alles. Auf dem Rückweg meldet sich unser Magen ! Wir erblicken eine Garküche die anscheinen genau 2 Gerichte anbietet..Suppe und Suppe Die Küche besteht aus 20 kleinen Kinderstühlen und einem großen Topf und das mitten auf der Straße. Egal. Ran an die Buletten äh Suppe. Für 1,20€ essen wir jeder eine unfassbar leckere Nudelsuppe mit. Fleisch.angeblich rinderfleisch aber wenn wir so die Ratten beobachten die direkt zwischenunseren Füßen um Essenszeiten kämpfen dann sind wir auf einmal nicht mehr so sicher. Aber man gewöhnt sich an alles und so ignorieren wir die kleinen Nager einfach. Im weiteren Verlauf des abends kehren wir in eine bar ein. Dmz Bar hue!!! Super laden. Preiswertes Bier gute Musik und ein Billardtisch. Es dauert nicht lange und wir lernen einen Maschinenbauer für Brauereien kennen und seinen Kumpel Tom, der Manager des örtlichen Hostels ist. Der Maschinenbauer kommt aus Mainz und sieht aus als ob er selber gerne mal sein Destillat verköstigt. Der Abend nimmt an Fahrt auf und ehe wir uns versehen stehen wir zu Freibier und Free shots im backpackershostel hue und feiern. Der nächste Tag sollte Sightseeing mit sich bringen...naja sollte. Es regnet...und es regnet nicht einfach nur, es schüttet wie aus Eimern. Naja es gibt ja noch die Dmz Bar. Also ab in den Laden und dann folgten 7 Stunden gepflegtes Pool spielen mit einer Gruppe Australiern, gefolgt von einer weiteren Nacht in hue. Am nächsten morgen dann endlich der Tag auf den wir lange gewartet haben. King nguyen steht mit 4 Motorrädern vor unserem Hotel und wir sind ready to go. Na gut alle bis auf Sunshine. Seine Maschine gibt nach 4 m den Geist auf. Tank leer! Egal schnell am nächsten Laden 0,5 l Sprit aus einer dreckigen plastikflasche rein und dann geht es ab. Vorweg kann man nur sagen das man nicht alles beschreiben kann was auf dieser 10 stündigen Tour passiert ist. Wir sind durch Reisfelder gefahren über Stock und stein durch kleine verträumte Dörfer , haben das Crazy village gesehen und sind in einem wunderschönen Wasserfall geschwommen. Das Crazy village ist schon sehr merkwürdig. Hier reiht sich Villa an Villa. Bezahlt und erbaut von reichen Vietnamesen aus den USA die Leute dafür bezahlen dass sie in ihren Villen wohnen und sie in Stand halten. Die Menschen in diesem Dorf arbeiten also kaum sondern Leben davon dass sie in fremden Häusern von reichen Leuten wohnen. Im weiteren Verlauf der Tour fahren wir mit den Motorrädern den Hai van pass hoch. Serpentinen der feinsten Sorte und der spassfaktor ist unermesslich. Die Straßen während dieser Tour waren naja...nur sehr selten als Straße zu bezeichnen. Größtenteils fuhren wir über improvisierte wegen, durch Schlamm und unbefestigte Straße zwischen den Dörfern und durch den Dschungel. Nach 10 Stunden auf dem motorrad gelangen wir müde aber glücklich in hoi an an und verbringen den Abend mit unserem Tour Guide und der Family des hostels. Am nächsten morgen steht noch ein unangenehmer Weg für mich an. Um 7 Uhr früh bringt mich der Sohn der Gastfamilie zur Bank...Kreditkarte wieder einsammeln. Ich idiot. Aj und Sunshine schlafen derweil gemütlich aus. Nach dem frühstück geht es dann zum Flughafen nach danang und per Flieger nach hanoi. Hauptstadtfieber! Naja weniger Fieber eher unterkühlung.18 grad..scheisse. Egal. Ab ins Hotel/ Hostel / was zur Hölle ist das? Unser Zimmer liegt mitten in oldtown. Erbaut vor über 1400 Jahren. Hier sind die Straßen nach den Berufen der Bewohner benannt. Wir wohnen in der Hang Ga , die hühnergasse. Während wir durch die Altstadt laufen und uns an das Gewusel der Großstadt erst wieder gewöhnen müssen treffen wir auf befreundete Backpacker und beschließen spontan den Abend mit ihnen zu verbringen. Nach einem tollen Barbecue in einer der Gassen ziehen wir durch die Straßen und Clubs bis wir in einem ziemlich zwielichtigen Laden weitab von allem anderen ankommen. Plötzlich Strömen von überall Ausländer in den Laden und die Party kann steigen. Nach 1-2 Stunden feierei geht die Musik aus und wir werden gebeten uns 30 min zu verstecken weil die Bullen auf dem Weg seien. Wir beschließen dann nachhause zu gehen da am nächsten morgen ein Ausflug nach ninh binh ansteht. Das ha Long bay des Festlandes. Wie immer beginnt die Tour mit einer 3 ständigen Busfahrt. Der national Park in ninh binh ist landschaftlich schon beeindruckend aber insgesamt kein Kracher. Wir besichtigten 2 Tempel , wurden im boot herumgeschippert und haben dann noch eine kurze Radtour gemacht und dann ging es auch schon wieder zurück nach hanoi. In hanoi beschlossen wir doch noch ha Long bay zu besuchen und haben uns abends spontan für eine 2 Tagesreise durch die Bucht eingebucht. Während ich diesen Blog schreibe Sitze ich an Deck einer dschunke und genieße die Aussicht. Die Truppe hier ist Super. Canadier Australier und deutsche zusammen ...wir hatten einen super Abend an Board...und etwas teuer für vietnamesische Verhältnisse aber das geht klar. Unsere gruppe umfasst Thor den 2 m großen Kanadier ,Chris und seine Freundin die beide aus einem Katalog für Hippie style bademodels entsprungen sein könnten, smoan, genannt seamon die Australierin die uns alle 3 Schnitzel ruft und begierig jedes deutsche Wort aufsaugt das mit fluchen oder Geschlechtsverkehr zu tun hat und dann noch selina aus Nürnberg die mal eben seit 10 Monaten alleine die Welt bereist. Thor und seine Begleiterin smoan sowie selina werden wir heute Abend wieder sehen. Es geht zum hotpot essen in hanoi und dann auf ein abschiedsbier in eine der Bars bevor morgen Mittag unser Flieger gen thailand fliegt. Vietnam war unfassbar geil und wie komplett anders als alles was wir bisher erlebt haben aber jetzt freuen wir uns auf Sonne und Strände und Schnorcheln und die letzten Tage Urlaub bevor wir dann am 29.11. in den Flieger steigen Richtung Heimat, Familie freunde und weihnachten !! Das schöne an dieser Art zu reisen ist einfach wieviele Menschen wir kennengelernt haben und man kann all die Einladungen in die verschiedensten Länder gar nicht wahrnehmen sondern freut sich einfach wie herrlich unkompliziert die Menschen miteinander umgehen wenn alle den alltagsstress zuhause lassen und bereit sind neue Erfahrungen zu gewinnen und tolle Menschen kennenzulernen.

21.11.14 14:20

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